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PressemitteilungSituation an der Realschule Kösching hat sich wieder normalisiert

Die Einschätzung des Fachbereichs Gesundheitswesen im Landratsamt Eichstätt vom vergangenen Mittwoch, dass an Brechdurchfall erkrankte Schüler und Lehrkräfte von Noroviren infiziert sind, hat sich abschließend bestätigt. Nach der ersten Verdachtsbestätigung wurde nun auch die Vermutung des Landratsamtes durch die Laborergebnisse der vorliegenden Stuhlproben untermauert. Insgesamt habe sich die Situation an der Realschule Kösching nach Einschätzung von Amtsarzt Dr. Johannes Rank vom Fachbereich Gesundheitswesen wieder normalisiert.

Diese Feststellung macht auch die Realschule Kösching selbst: Heute sei nur noch ein einziger Schüler neu krank gemeldet, die Erkrankten der letzten Woche seien alle wieder gesund und nehmen am Schulalltag teil. Auch die elf betroffenen Lehrer seien wieder im Einsatz. Insgesamt wurden von Schulleitung wie vom Landkreis von Anfang an alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um dem Verdacht auf Noroviren nachzugehen und den Infektionsherd innerhalb oder außerhalb der Schule ausfindig zu machen. Durch konsequentes Einhalten der vom Fachbereich Gesundheitswesen angeordneten Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Fernbleiben der Erkrankten) konnte die Realschule Kösching eine schnelle Zurückdrängung des Virus erreichen. Eine erneute Zunahme der Zahl der Erkrankten ist zwar nicht auszuschließen, aber derzeit als unwahrscheinlich einzuschätzen.

Noroviren sind insbesondere im Winterhalbjahr allgegenwärtig und verursachen jedes Jahr in ganz Deutschland zahlreiche Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen wie Altenheimen, Schulen und Kindergärten. Auch in den kommenden Jahren ist somit jederzeit mit ähnlichen Ausbrüchen zu rechnen. Eine Gefährdung besteht am ehesten für Kleinkinder, alte Menschen und chronisch Kranke durch Austrocknung. In aller Regel verläuft die Erkrankung jedoch ohne Komplikationen und mit rascher Besserung.